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Aktuelles
Aktuelle Informationen
 

Abiturpreis der DPG 2015

 

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft, deren Traditionen bis ins Jahr 1845 zurückreicht, ist die älteste nationale und mit 62.000 Mitgliedern auch die größte Fachgesellschaft weltweit. Sie versteht sich als Forum und Sprachrohr der Physik. Sie ist auch stark engagiert in der gesellschaftspolitischen Diskussion zu Themen wie Nachwuchsförderung, Klimaschutz, Energieversorgung, Rüstungskontrolle, usw. Und nicht zuletzt fördert sie den Physikunterricht nachhaltig. Die DPG hat neun Nobelpreisträger in ihren Reihen – und immer schon weltberühmte Mitglieder. So waren einst Albert Einstein, Hermann von Helmholtz und Max Planck Präsidenten der DPG.
Die DPG verleiht im Rahmen ihrer Nachwuchs- und Schulförderung jährlich auf Vorschlag von Gymnasien den Abiturpreis für Physik.
Dieses Jahr konnte unser Schüler Tim Blank den Abiturpreis der DPG für herausragende Leistungen im Fach Physik überreicht werden.  Und nicht nur nebenbei: Tim hatte als erster und bisher einziger Abiturient der Oberurseler Waldorfschule den Mut, Physik als schriftliches Prüfungsfach zu wählen. Eine exzellente Prüfungsarbeit war der Lohn für diesen Mut. Und ganz im Sinne von Herrn Erfurt: Diese Arbeit war absoluter und gekonnter Minimalismus, die Physik auf den Punkt gebracht, schnörkellos.  Ein ästhetischer Genuss. Tim - und im Vorjahr Jost Arndt – könnten eine gute Tradition an unserer Schule eingeleitet haben.
Der Preis ist verbunden mit einer kostenfreien Mitgliedschaft in der DPG, dem Bezug der Fachzeitschrift und einem Buchgeschenk.

Tim, in Physik, und zusammen mit Urs Schneider in einem sehr leistungsstarken Mathematik-Leistungskurs, sind - entgegen landläufigen Meinungen - der Nachweis, dass Waldorfpädagogik und ausgezeichnete Leistungen in Mathematik und Physik nicht zwangsläufig ein Widerspruch sein müssen.
 

 

Waldorfschule Vordertaunus - Eine Schule im Um- und Aufbruch

 

Pressemitteilung zum Brunnenfest 2015

 

Auf Grund des Engpasses an den staatlichen Schulen in diesem Schuljahr und der hohen Anmeldezahl hat die Schulgemeinschaft entschieden, für das Schuljahr 2015/16 eine zweite 5. Klasse ins Leben zu rufen. Es sind noch wenige Plätze frei. Interessenten sind herzlich eingeladen zu unserer offenen Sprechstunde donnerstags von 08.30 – 09.30 Uhr bei Frau Röthig, erkundigen sich unter 06171/88700 oder info@waldorfschule-oberursel.de bei Frau Scharffetter.

 

Sonnenblumen zur Einschulung

 

Es wurde ziemlich eng im Saal der Stadthalle. Nicht nur die Erstklässler mit ihren Eltern, Geschwistern und Großeltern waren erschienen, sondern die gesamte Schulgemeinschaft der Freien Waldorfschule Oberursel hieß am vergangenen Dienstag die jüngsten Mitglieder willkommen. Dreizehn Klassen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern, die an der Einschulungsfeier teilnahmen oder sie mitgestalteten. So eröffnete die vierte Klasse klangvoll die Feier mit einem Willkommenslied und umrahmte ihre Darbietung mit Flötenmusik. In einer kurzen Ansprache blickte die Klassenlehrerin Daniela Fischer auf die Einschulung ihres eigenen Kindes vor 22 Jahren zurück und nahm die Zuhörer mit auf ihre Gedankenreise zum Hier und Jetzt. Wie sehr die Welt im Großen und im Kleinen immer wieder das „Neue“ braucht, neue Ideen, um sich weiterzuentwickeln, das betonte sie besonders im Hinblick auf die „neuen“ Schulkinder. Inzwischen erwarteten alle gespannt das traditionelle Märchenspiel der frischgebackenen Zweitklässler, das zu jeder Einschulungsfeier gehört. In den Wochen vor den Sommerferien eingeübt, bestimmten die Proben die erste Schulwoche der zweiten Klasse, damit auch ganz sicher nichts schief geht. Nicht nur die jüngsten Schülerinnen und Schüler waren mäuschenstill, als das Horn der Jäger erschallte und die Kinder gemeinsam auf der Bühne einzogen, um das Grimm´sche Märchen von „Brüderchen und Schwesterchen“ aufzuführen. Fast gänzlich ohne Requisiten kamen die Kinder aus und wurden selbst zu Wald, Brunnen und Häuschen. Wunderschön traditionell kostümiert erzählten die Kinder das Märchen in Reimen und alle atmeten auf, als die böse Hexe endlich besiegt, die junge Königin gerettet und das Brüderchen von seiner Verzauberung in ein Reh erlöst war!

Und nun standen die neuen Erstklässler ganz im Mittelpunkt: einzeln kamen sie auf die Bühne und wurden, nachdem sie den Sonnenblumenbogen durchschritten hatten, von ihrer neuen Klassenlehrerin Anke Hemberger begrüßt und zu ihrem Platz geleitet. 17 Schülerinnen und Schüler werden die neue erste Klasse in diesem Schuljahr besuchen. Damit sie sich bald in der Schule zurechtfinden, werden ihnen Paten an die Seite gestellt. Seit vielen Jahren übernimmt die jeweilige neunte Klasse diese Aufgabe und hier sind schon viele Freundschaften zwischen Groß und Klein entstanden. Zunächst einmal durften die Paten und Patinnen ihrem „Patenkind“ eine große Sonnenblume überreichen und sie noch einmal willkommen heißen. Mit einem gemeinsamen dreistimmigen Kanon endete die Feier in der Stadthalle. Die Schulanfänger machten sich mit ihren Eltern auf den Weg in die Schule im Eichwäldchenweg, wo sie ihre erste Schulstunde mit der neuen Klassenlehrerin erleben durften, während die Eltern und Begleiter sich mit einem kleinen Imbiss stärken und ebenfalls ihre ersten Kontakte knüpfen konnten.