Der Epochenunterricht

Epochenunterricht

An jedem Schulvormittag findet in den ersten beiden Stunden der Hauptunterricht beim Klassenlehrer oder der Klassenlehrerin (ab der 9. Klasse bei Fachlehrern) statt.

Das unterrichtete Schulfach in dieser Doppelstunde wechselt jeweils nach einigen Wochen, so dass die Schüler zum Beispiel mehrere Wochen lang am Morgen zwei Stunden Mathematik, dann einige Wochen lang Deutsch, dann Geschichte haben usw. Dies nennt man Epochenunterricht.

Die übliche Länge einer Epoche beträgt drei bis vier Wochen. Auf diese Weise können sich die Schüler sehr auf ein Thema konzentrieren und sich intensiv mit dem Stoff verbinden.


Ruhephasen schaffen Lernerfolge

Die Ablösung eines Unterrichtsfaches durch ein anderes in der nächsten Epoche erlaubt den Kindern, den Stoff zunächst einmal zu "vergessen", bis dieser nach einiger Zeit wieder aufgenommen wird.

Ebenso wie die Nacht zwischen Unterrichtstagen - das "Überschlafen" - zur Verarbeitung des Stoffes bedeutsam ist, so wirksam sind die Pausen zwischen den Epochen.

Kenntnisse wachsen in den Ruhephasen zu Fähigkeiten heran. Zuerst Nichtverstandenes klärt sich meist auf, wenn das Stoffgebiet in einer folgenden Epoche wieder hervorgeholt wird.


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