Handwerklich-künstlerische Fächer

Wie in allen Waldorfschulen nehmen die handwerklich-künstlerischen Fächer einen relativ großen Raum in unserem Stundenplan ein. Dafür haben wir gute Gründe.


Waldorfschulen wollen nicht nur die intellektuellen Fähigkeiten der Kinder entwickeln, sondern in gleichem Maße auch praktische, kreative und soziale Fähigkeiten. Dies gelingt besonders gut in den handwerklich-künstlerischen Fächern.

Zum Beispiel im Fach Handarbeiten: Dort können die Schülerinnen und Schüler viele sogenannte "Softskills" entwickeln, wie z.B. Geduld, Zuverlässigkeit, Durchhaltevermögen, Geschicklichkeit.

Oder im Fach Werken: Hier lernen die Kinder Genauigkeit, Zuhören, Arbeitsorganisation - also eine Tätigkeit planen und dann ausführen.

Im Fach Gartenbau müssen die Kinder zusammenarbeiten, um etwas zu erreichen. Außerdem lernen sie Zusammenhänge zu erkennen und daraus Schlussfolgerungen zu ziehen.

In den sogenannten Hakü-Fächern lernen die Kinder verschiedenste Kulturtechniken kennen und anwenden. Und durch die motorische Tätigkeit wird die Intelligenz auf vielen Ebenen gefördert - das bestätigt übrigens auch die moderne Hirnforschung.


Überblick über die Inhalte der einzelnen Fächer

Handarbeit

Klasse 1-8: Stricken, Häkeln, Sticken, Nähen

Gartenbau

Klasse 6-8,
Klasse 9-11 als Wahlpflichtfach Gartenbau, angewandte Naturkunde und Ökologie
9. Klasse: 3 Wochen Landwirtschaftspraktikum auf einem biologisch arbeitenden Bauernhof

Werken

Klasse 5-8: Holzwerken
Klasse 9: Kupfertreiben
Klasse 9-11: Schreinern
Klasse 10-11: Plastisches Gestalten, Bildhauerische Arbeit mit Ton und Stein
Klasse 11: Buchbinden

Kunstunterricht

Klasse 1-8: Malen und Zeichnen mit dem Klassenlehrer
Klasse 9-13: Bildnerisches Gestalten
Klasse 12: Mehrtägige Kunstfahrt meist nach Wien oder Barcelona


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